Was ich mir dachte

Deutsche Literatur vor der Klassik. Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang.
Ich lese Werke, die ihrerzeit Bestseller waren, wichtig waren oder unberechtigterweise vergessen sind.

Der Titel dieser Webseite stammt von dem Motto des ersten Buches, das ich eingelesen habe. Aus dem Buch von Karl Philipp Moritz “Andreas Hartknopf” :
Moritz beschreibt in seinem “allegorischen Roman” das Abnutzen moralisch guter Vorsätze in der Mühle des Alltags und das Auftreten von Pharisäern.

Und da die Hörbücher doch buchstabenlos sind
und aber der Geist der Geschichte über die Rampe kommen soll….
da der tote Buchstabe doch stumm ist
aber der Geist sich immer wieder aufstellt….
da die vergessenen Dichter doch im Buchstabengrab liegen
erschallt hier für sie die Posaune des jüngsten Gerichts….
und ob in Paulus 2. Kor 3,6. die Willkür der Auslegung angeprangert wird
oder im Gegenteil das Kleben am Buchstaben….

naja, ich lese diese Buchstaben
und ihr hört jene Geschichten

Ich lese gerne laut die Bücher, die ich konsumiere. Und ich habe viele Jahre unter Leuten gelebt die Freude daran hatten, einander vorzulesen. Die Literatur, die Geschichten werden im gemeinsamen hören/lesen wichtiger, ihr Wert als Bereicherung deutlicher, das Vüllhorn der Kunst foller, die Literatur mitmenschlicher.

wen oder was

habe ich mir vorgenommen.

Links zur Wikipedia:

Auklärung
Empfindsamkeit
Sturm und Drang
Klassik
Romantik

ein paar Meter des germanistischen Regals.

Vielleicht, da ich nun allein bin, überschreite ich diese Grenzen.

Schauspiele lese ich nicht. Aufsätze, Abhandlungen? Mal sehen!
Wer etwas gerne gehört haben möchte, vielleicht Gedichte, vielleicht eine Erzählung, der/die schreibe es bitte in die Komentarfelder.

Ich mag Klopstock und Jean Paul nicht besonders. Klinger, Wezel, Gellert natürlich, Gleim und Vossens “Luise” werden ihren Platz hier bekommen.

Einer allgemeinen germanistischen Übersicht halber wäre es den Kundigen sicher wertvoll, hier die ehemaligen Bestseller und literarischen Einflussnehmer anhören zu können. Wie zB die “Insel Felsenburg”, das ist die utopische Robinsonade einer teutschen Familie in der Südsee über einige Generationen hinweg; oder Pestalozzis gewichtiges Lehrvolksbuch “Lienhart und Gertrud”; oder den ersten deutschen Roman einer AutorIN, Sophie La Roche’s “Geschichte des Fräuleins von Sternheim”.
Wenn dies dann alles nur 80-Seiten-Erzählungen wären!
Aber die literarische Gediegenheit ist bei diesen Büchern reichlich durchwachsen.

Dann lieber noch ein paar Wieland-Erzählungen. Und Knigges “Reise nach Braunschweig”. Und Seumes Wanderbericht “Spaziergang nach Syrakus”.
Denn ehrlich mal: Diese Lesezeit soll mit Freuden verbracht werden und nicht mit saurer Arbeit, die überdem ja auch nicht bezahlt wird.

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