Zerbin – oder die neuere Philosophie

Wie mannigfaltig sind die Arten des menschlichen Elends!

Der junge Gelehrte Zerbin gerät um das Jahr 1770 in Leipzig unter die Räder dünkelhafter Adelsleute und in die Intrigen dummer eitler Bürgerinnen. Nicht ganz schuldlos verursacht er am Ende selber sein größtes Unglück. Wie mannigfaltig …!

von Jakob Michael Reinhold Lenz

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Der Landprediger

»Ich frage Sie nur«, versetzte der Spezial, »ob Sie Seelsorger oder Verwalter Ihrer Gemeinen sind.« – »Beides«, antwortete ich. »Wäre es auch nichts weiter, Herr Propst, als daß ich durch Mitteilung dieser Kenntnisse eine Herrschaft über ihre Seelen erlangte und heilsamern Wahrheiten den Weg bahnte, so müßte diese Methode schon alle Ehrfurcht verdienen.«

von Jakob Michael Reinhold Lenz

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Sebaldus Nothanker – Band II

“Das ist recht des Teufels Lockspeise, wenn er uns mit dem weltlichen Vergnügen ankörnen kann.”

Dieser damals (erschienen 1773) sehr einflussreiche Roman “Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker” von Friedrich Nicolai blieb über die Jahre hinweg wichtig, weil er sehr realistisch den Zeitgeist beschrieb.
“Well, I’m so tired of crying / But I’m out on the road again ”
Band II enthält die Bücher 4 bis 6 von Neunen.

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Andreas Hartknopf

“Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.”

Das ist das Motto des Buches “Andreas Hartknopf” von Karl Pilipp Moritz. In diesem “allegorischen Roman” (erschienen 1786) setzt er sich mit den Schattenseiten der damaligen Erziehungsreformbewegung auseinander. Eine ernste, meditative Erzählung.

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